Praxisgemeinschaft Grewe

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Therapieinfos
Low-Level-Lasertherapie
 
Die Low-Level-Lasertherapie ist eine schmerz- und nebenwirkungsfreie moderne Therapieform, bei der durch die Laserstrahlung eine definierte Menge an Energie im Körper freigesetzt wird, die zur Reaktivierung der Stoffwechselaktivitäten und zur Anregung der Selbstheilungskräfte führt.
 
Die Laserbestrahlung verstärkt unter anderem die Herstellung von ATP-Molekülen, welche die Hauptenergiequelle für den menschlichen Stoffwechsel darstellen und veranlasst damit eine schnellere und verbesserte Zellteilung, welche wiederum die biochemischen Vorgänge und Heilungsprozesse (z.B. bilden sich Bindegewebsfasern und kleinste Blutgefäße neu) vorantreibt.
 
Des Weiteren trägt die Low-Level-Lasertherapie zur Schmerzlinderung bei, da die Strahlung die Freisetzung von körpereigenen Abwehrstoffen wie beispielsweise Histamin positiv beeinflusst. Außerdem wirkt die Laserbestrahlung entzündungshemmend, da die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen vermindert wird. Zudem werden zusätzliche Infektionsrisiken verringert.
 

Anwendungsgebiete
 
Die Anwendungsmöglichkeiten der Lasertherapie sind vielfältig und umfangreich,so werden allein im Buch "Laser Phototherapy, Clinical Practice and Scientific Background" von Lars Hode und Jan Tuner unter Bezugnahme auf über 2500 Quellen weit über hundert unterschiedliche Anwendungsgebiete genannt, als Beispiel seien hier aufgeführt:

Wundbehandlung: beschleunigte Wund- und oder Frakturheilung, bei Wundheilungsstörungen reaktivieren des Heilungsprozesses
Schmerztherapie: akute oder chronische Schmerzen, Migräne, myofasziale Triggerpunkte
Orthopädie: Frakturheilung, Arthrose, Gelenkentzündung, Schleimbeutelentzündungen, Muskelverletzungen, Prellungen, Zerrungen
Dermatologie (Haut):  Beingeschwüre, Wundliegen, Gürtelrose, Fieberbläschen, Narben/Kaiserschnittnarben, Dammschnitt
Hals-Nasen-Ohren-Bereich: z.B. Schnupfen, chronische Sinusitis, Mittelohrentzündung, Tinnitus
Akupunktur: als Nadelersatz zur schmerzlosen Akupunktur
 

Behandlungsablauf
 
Die Low-Level-Lasertherapie wird bei vielen Indikationen hauptsächlich lokal angewendet. Dabei wird der zu behandelnde Bereich für eine bestimmte Zeit der Laserstrahlung ausgesetzt, wobei die Bestrahlung, abhängig von der gestellten Diagnose und der betroffenen Stelle, als Flächen- oder Punktbestrahlung erfolgt.
 
Die Dauer der Bestrahlung ist abhängig von der Größe der betroffenen Fläche, der Leistung des Lasers und der zugeführten Energiemenge und wird unter Berücksichtigung dieser Faktoren berechnet. Die Erhöhung der Energiemenge durch eine längere Bestrahlungsdauer ist dabei nicht sinnvoll und überflüssig, da die menschlichen Zellen nur eine bestimmte Energiemenge umsetzen können.

Je nach Erkrankung und Anwendungsfall erfolgt die Behandlung Akutfall täglich bis 2-3 mal pro Woche, bei chronischen Prozessen 1-2 mal pro Woche. Meistens reichen hierbei weniger als 10 Behandlungen aus, gerade aber bei chronischen Prozessen kann auch eine Langzeitbehandlung erforderlich werden.
 


Gibt es unterschiedliche Laser-Therapien?
Unterschiede gibt es vor allem in der eingesetzten Wellenlänge und Leistung der Geräte. Je nach der eingesetzten Wellenlänge verändert sich die erzielbare Eindringtiefe und je nach eingesetzter Frequenz und Geräteleistung ergibt sich die erforderliche Behandlungsdauer pro Punkt. So benötigt beispielsweise ein 10mW - System bei Dauerstrahl 10 Minuten um auf einer Fläche von 1cm²  eine Wirkleistung von 6J (erforderliche Leistung für einen Akupunkturpunkt) zu erreichen, eine 100mW - Sonde demgegenüber nur 1 Minute. Bei für eine Akupunkturbehandlung manchmal erforderlich Punktzahl von bis zu 10 Einzelpunkten ein enormer Unterschied in der Behandlungsdauer.

Auf Grund des günstigen Einstiegspreises verbreiten sich in  den letzten Jahren kompakte Akupunktur-Laser mit einer  Leistung von 10-50 mW (Milliwatt) zur Lasertherapie. Diese Leistung reicht für eine Stimulation von Akupunkturpunkten, aber eine  flächige Behandlung oder erst Recht die Behandlung von größeren Strukturen wie z.B. Wirbel, Kniegelenke, Schultern ist damit aus vor genannten Gründen  effizient nicht möglich. In unserer  Praxis wenden wir daher je nach Bedarf und Anwendungsfall unterschiedlich starke Laser (bis zu 600mW als Dauerstrahl, sowie 90W und 300W gepulst) und je nach der erforderlichen Eindringtiefe unterschiedliche Wellenlängen an.

Nicht verwechseln sollte man die Lasertherapie mit chirurgischen Lasern wie sie z.B. in der Augenheilkunde oder auch der Schönheitschirurgie angewendet werden. Diese Laser arbeiten mit erheblich höheren Energiemengen und wirken in der Regel durch ein Verdampfen der Zellstruktur. Demgegenüber ist es wissenschaftlich erwiesen, dass die Low-Level-Lasertherapie bei korrekter Anwendung keine bleibenden Nebenwirkungen verursacht. Lediglich die Augen sollten durch einen speziellen Schutz vor den Laserstrahlen geschützt werden, da diese sonst bei direktem Auftreffen des Laserstrahls auf die Netzhaut beschädigt werden könnten.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden sie auch auf unserer "Link" - Seite







Rechtlicher Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass in der Vorstellung des oben aufgeführten Therapieverfahrens und auch der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen (Erfahrungsheilkunde) in der vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. die therapeutische Wirksamkeit belegen. Sie sind daher (teilweise) wissenschaftlich (noch) nicht belegt und daher schulmedizinisch ebenfalls nicht anerkannt.
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